Wie wird man Fotograf?

Wie erreichen wir eine Vertrauensbasis?

Inhalt:

Erlerne die Fotografie und sei ein Fotograf! 1

Du musst authentisch sein! 2

Ist Abgucken erlaubt?. 3

Wer bist du?. 3

Und nun?. 3

Erlerne die Fotografie und sei ein Fotograf!

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

als Fotograf wünschen wir uns selbstverständlich, dass wir mit unseren Fotografien andere Menschen überzeugen. Wir Fotografen versuchen mit unseren Fotografien zu informieren, zu dokumentieren, zu motivieren, zu inspirieren, zu überzeugen und vieles mehr.

Dies Funktioniert allerdings nur, wenn eure Betrachter (eure Zielgruppe) euch als Fotografen ernstnehmen und vertrauen, um euch genug Glauben zu schenken, dass ihr euer Handwerk wirklich und ernstzunehmend beherrscht.

Wie erreichen wir diese Vertrauensbasis?

Du musst authentisch sein!

Authenzität bedeutet Echtheit.
Es heißt, dass du dich als Fotograf so verhältst, dass andere dir ohne weiteres glauben, dass du ein Fotograf bist. Dies geht jedoch über den Besitz einer Kamera, dessen Bedienung und dem obligatorischen Account in den sozialen Netzwerken hinaus. Für dich als Fotograf bedeutet es, dass du wahrhaftig und persönlich nicht nur davon überzeugt bist, dass du ein Fotograf bist, sondern tatsächlich einer bist. Denn du hast nicht nur handwerkliches Geschick, sondern kannst auch Verträge aushandeln, bist nicht nur rechtlich auf dem aktuellen Stand der Zeit, weißt wie du Kalkulieren musst, um nicht pleite zu gehen und hast immer ein offenes Ohr für die Probleme deiner Klienten und Kunden.

Es reicht nicht sich auf einen gutlaufenden Instagram Kanal zu berufen, um sich Fotograf zu nennen. Denn deine Mitmenschen müssen dir wesentlich mehr abnehmen, dass du ein echter Fotograf bist und du dich glaubhaft mit allen Belangen der Fotografie professionell, glaubwürdig und nachweisbar auseinandersetzt.

Für dich als Fotograf ist es besonders wichtig authentisch zu sein. Denn dein Publikum achtet nicht nur drauf, was du fotografierst, sondern auch darauf, was du mit deinen Fotografien aussagst, wo du sie veröffentlichst und wie du zu deinen Aussagen stehst und wie du mit deinen Mitmenschen interagierst. Erst wenn eine Übereinstimmung zwischen deinem Wissen, deinem Verhalten, deinen Äußerungen und deinem Handeln entsteht, wird man es in deinen Fotografien erkennen und dich als Fotografen ernstnehmen. In der Regel entsteht so eine Übereinstimmung mit der Zeit von selbst, alles was du dafür tun musst ist dich regelmäßig in allen Bereichen der Fotografie weiterzuentwickeln. Dies setzt ein großes Interesse an der Fotografie und der persönlichen Weiterentwicklung voraus.

Dein Publikum riecht „Bullshit“ aus 200 km Entfernung!

Besuche also Existenzgründungskurse, mache ein Studium oder eine Ausbildung zum Fotografen, bilde deine Persönlichkeit weiter und besuche nicht nur die YouTube-Universität. Sie macht dich weder zu einem Fotografen, einem Virologen oder einem Staatsmann oder ganz speziellem Wissenden von irgendetwas.

Du musst ernsthaft bereit sein dich fortzubilden und es nicht nur nebenbei und auf Anfrage machen.

Ist Abgucken erlaubt?

Oft und gerne wird gesagt: „Übung macht den Meister!“

Dies kann jedoch schnell nach hinten losgehen. Denn jeder Fotograf ist für sich ein Individuum und unterscheidet sich somit in seinem Lebenslauf, es bedeutet auch, dass es keine spezielle „Fotografenpersönlichkeit“ gibt. Es geht darum, dass du als Fotograf authentisch bleibst und damit bist du auch ehrlich zu dir selbst. Es bringt dir also rein gar nicht, wenn du die billige Kopie von einem anderen erfolgreichen Fotografen bist, um an Kunden ranzukommen. Die Kunden, die dich dann ansprechen, finden den Stil eines anderen Fotografen zwar gut, sind jedoch nicht bereit das Geld für diesen auszugeben. Es ist am Anfang immer schwer zu glauben, aber diese Kunden werden auch kein Geld (wenn auch wesentlich weniger) für dich übrighaben. Es wird in einem großen Drama enden. Vermeide es also eine billige Kopie von jemandem zu sein, sonst kommst du niemals auf einen grünen Zweig.

Es ist nicht schlecht Vorbilder zu haben und diesen nachzueifern, dann stehe jedoch auch dazu.

Hier hilft dir wiederum dein eigenes Interesse an der Fotografie selbst, denn so sammelst du Ideen, Inspirationen und Anregungen von deinen Vorbildern, kannst dich mit ihnen beschäftigen, als Bonus erhältst du einen Quellennachweis, der wiederum nachweist, dass du dich mit der Fotografie eingehend beschäftigst. Mache also nicht den Fehler und kopiere stumpf das Foto-Rezept eines anderen Fotografen und nimm die Verhaltensregeln anderer Fotografen an. Nur auf diese Weise minimierst du die „Bullshit“-Gefahr.

Wer bist du?

Um herauszufinden wer du als Fotograf bist, ist es wichtig sich persönlich mit seinem eigenen Kram zu beschäftigen, damit meine ich alles. Schau dir deine Werke, deine Ziele, deine Wege, deine Persönlichkeit und deine Beweggründe genau an und analysiere sie. Dies kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, aber erst wenn du deine eigenen Prinzipien in deinen eigenen Werken, Zielen und Beweggründen erkennst, bist du in der Lage selbst zu bestimmen, wer du als Fotograf wirklich bist.

Und nun?

Jetzt kannst du üben ein authentischer Fotograf zu werden.

Den ersten großen Schritt hierzu hast du bereits getan. Erkenne deine vorhandenen Fähigkeiten und deine mangelnden Fähigkeiten. Erweitere deine Fähigkeiten und stell die Mängel langsam ab. Solltest du tatsächlich Mängel feststellen, wird dir allein das echte Interesse an der Fotografie weiterhelfen, um diese in den Griff zu bekommen. Nur langsam und leider nicht über Nacht wird sich so deine Authenzität als Fotograf entwickeln und auch dein Auftreten wird sich mit der Zeit verändern uns sicherer werden. Nur Regelmäßiges ausprobieren wird dir deine Fortschritte belegen können.

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