Du bist nicht gezwungen, dir zu allem eine Meinung zu bilden!

Wir haben die Macht, uns keine Meinung über Dinge bilden zu müssen. Dadurch können wir uns unsere Gelassenheit als Fotograf bewahren. Denn die Dinge diese Welt haben nicht per se die Macht unser Urteilsvermögen zu beeinflussen.

Es ist somit völlig egal, was der Betrachter, Facebook oder andere höchst soziale virtuelle Netzwerke uns glaubhaft machen wollen.

Hierzu eine kleine Übung

  • Versuche dir Gedanken zu machen, über all die schlechten Dinge und Fotografien dieser Welt, die du niemals zu Gesicht bekommen hast und von denen du gar nichts weißt.

  • Mache dir Gedanken über Leute, die du gar nicht kennst und niemals kennenlernen wirst. Was würden sie über deine Fotografien und dich hinter deinem Rücken sagen?

  • Mache dir Gedanken über Fehler, die du selbst begangen hast, von denen du bist jetzt noch gar nichts weißt.

Wie sehen deine Antworten aus?

Es bedeutet:

Es ist tatsächlich möglich keine Meinung über etwas zu haben.

Allerdings musst du diese Fähigkeit gezielt und bewusst einsetzen und nicht den manipulativen sozialen Netzwerken zum fraß vorwerfen. Es ist umso wichtiger sich dieser Fähigkeit zu bedienen, wenn wir uns eine Meinung von etwas bilden sollen, es jedoch gar nicht wollen. Diese Fähigkeit, absolut keinen Gedanken an etwas zu verschwenden, es zu schaffen, dass es einen nicht interessiert, muss man üben. Lass ganz gezielt Menschen, Fotografen, Follower, Likes, Fotografien, Meinungen und Aussagen von bestimmten Menschen für dich irrelevant, unwichtig und uninteressant werden.

Erst dann haben von dir selbst bestimmte negative Dinge des Lebens keinen negativen Einfluss mehr auf dich und dein Leben.

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