Je nachdem wie sich der Fotograf entscheidet, welche Form er letztlich für die Veröffentlichung seiner Fotografien wählt, so wählt er auch immer die Beschränkungen, die seine Form der Veröffentlichung mit sich bringt. Denn wir sind uns schnell einig, dass eine veröffentlichte Fotografie anders wirkt, wenn sie in einem Magazin, einem Musum, einer Galerie, einem Fotobuch oder im Internet veröffentlicht wird.
Dies gilt für alle Fotografien, egal was sie zeigen.
Dies liegt zum großen Teil an der Unterschiedlichkeit ihrer Betrachter.
Die Schlussfolgerung daraus ist:
Die Form der Veröffentlichung der Fotografie beeinflusst wesentlich die Wirkung der Fotografie.
Dieser und drei weitere Faktoren bestimmen über den Inhalt, die Wirkung und Funktion einer Fotografie. Sie geben ihr eine Struktur. Auf der darstellenden Ebene basiert die „visuelle“ Grammatik einer Fotografie. Sie gibt uns Auskunft darüber, ob sich ein Fotograf intensiv mit seinem Inhalt auseinandersetze und ein „sauberes“ Bild oder eine klare Aussage im Gegensatz zu einer schwammigen Formulierung oder triviales Gedröhne abliefert. Dieser Faktor entscheidet über abgeschnittene Köpfe, über die Ordnung im Bild und den günstigen Moment. Mit Hilfe der Art der verwendeten Flachheit, dem gewählten Bildausschnitt, der in Anspruch genommenen Zeit, dem mentalen Fokus des Fotografen auf den Inhalt des Bildes übersetzt der Fotograf seine eigene Wahrnehmung und gibt ihr eine Struktur. Hierbei artikuliert er sein inneres Bild dieser Welt in einen geschaffenen Bildinhalt.


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