Dadurch das sich ein Fotograf sehr bewusst entscheidet, wann, wo und in welcher Form, seine Fotografien veröffentlicht werden, entscheidet er sich auch über die Bedeutung seiner Fotografien an sich. Denn mit der bewussten Entscheidung eine bestimmte Art und Weise der Betrachtung zu wählen, wählte er auch die allgemeine Betrachtungsweise seiner Betrachter. Oftmals wird übersehen, dass die Auswahl der Betrachter auf die Wirkung einer Fotografie einen wesentlichen Beitrag leistet. Die Wichtigkeit der Auswahl der Betrachter geht sogar über die sogar über die gewählte Art und Form der Fotografie hinaus. Denn allein der Betrachter entscheidet, was er letztlich sieht und was ihm die Fotografie letztlich bedeuten. Diese Betrachtung des Betrachters ist völlig losgelöst von der Intention des Fotografen und ob dieser eine dokumentarische, künstlerische, wissenschaftliche oder eine andere Art der Fotografie wählte, um sie seinen Betrachtern zu zeigen.
Das Fazit:
Nur eine gezielte Auswahl der Betrachter, hat eine gezielte Bildwirkung zur Folge. Ein Fotograf muss somit den Mut haben, einige seine Betrachter auszusortieren, um zum gewünschten Ziel der gewünschten Bildwirkung zu kommen.
Deshalb muss sich der Fotograf auch bewusst entscheiden, wem er die veröffentlichten Fotografien nicht zeigt.


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